Okto­ber 2018
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Geiles Wetter – geile Atmosphäre – geiles Gelände! Leider nutzen nur 4 Offroad Club Ernsthofen-Mitglieder die Chance, dieses Renngelände zu befahren. Johannes Froschauer siegt in der internen Clubwertung vor Veronika Dallhammer. Alexander Freyhammer zerstört sich den Kühler und fällt aus. Markus Pfusterschmid beschränkte sich auf das Training am Freitag.

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Johannes Froschauer gibt alles in der Sonderprüfung!

Der Wettergott machte heuer wieder wett, was er dem Veranstalter vom Ötscherrace bei der Premiere voriges Jahr angetan hatte. Nach zwei Wochen unbeständiger Witterung hieß es am 29. und 30. Juli Sonnenschein für alle. Das Limit von 300 Startern war bei Nennschluss bereits erreicht und die Ausfälle wurde durch zahlreiche Wartelistenanfragen lückenlos aufgefüllt. Am Freitag ging es um die Mittagszeit mit dem Training auf der ca. 13km langen Runde los. Von 15 bis 16 Uhr konnte eine gezeitete Sonderprüfungsrunde von ca. 4km für die Startaufstellung am Samstag gefahren werden. Vor dem Hauptrennen am Samstag von 9-10 Uhr bestand ebenfalls die Möglichkeit mit einer schnellen Sonderprüfungszeit sich einen guten Startplatz zu ergattern. So hatten auch die 1-Tagesfahrer die Chance weiter vorne zu stehen.

Zum ersten Mal beim ÖEC fand Freitag Abend ein Endurocross-Bewerb statt. Eine feine Endurocross-Runde wurde mit Baumstämmen, Reifen und Holzscheiten gebaut. Nach dem Knock-Out-Prinzip starteten immer 4 Fahrer und die 2 schnellsten stiegen in die nächste Runde auf. 3 Runden waren zu absolvieren und so trennte sich alsbald die Spreu vom Weizen. Der Kurs war sehr gut gebaut, für alle fahrbar, aber dennoch gab es einige spektakuläre Szenen zu beobachten. Katharina Jurickova nahm ebenfalls teil und zeigte ihre Klasse, ein konstante, technisch einwandfreie Fahrt mit der sie bis ins Viertelfinale aufstieg.

Das Finale beim Endurocross bestand aus Anton Edlinger (EART), Thomas Hostinsky, Manuel Isopp (WMRT/Feichtinger Transporte) und Roberto Pirpamer (Enduro Team Tirol/Richie's Checkpoint). Die Besten mussten über 5 Runden um ihren Sieg hart kämpfen. Toni Edlinger ging nach dem Start in Führung und zog konstant über 2 Runden davon. Leider crashte er in der „Holzscheit-Abteilung“ und verlor einige Plätze. Thomas Hostinsky, 4. nach dem Start, kämpfte sich Runde um Runde weiter vor. In der 4. Runde ging er in Führung. Über 2 Baumstämme, die teils mit einem Sprung bewältigt wurden, stürzte er und verlor den Tankdeckel. Mit offenem Tank fuhr er dennoch den Sieg ein vor Manuel Isopp und Roberto Pirpamer belegte Platz 3. Das ganze Rennen wurde übersichtlich von Thomas Pirolt, dem Chef vom 1. ÖEC-Rennen, kommentiert und mit Musik hinterlegt. Es war eine sehr gelungene Abendunterhaltung.

Am Samstag ging es um 10.30 mit der Fahrerbesprechung los. Anschließend erfolgte eine Startaufstellung in 10er Reihen, welche durch am Boden gesprühte Markierungen ersichtlich war. Kurz nach 11 Uhr ging es auch schon los und alle Fahrer hatten nach dem üblichen Modus 5 h Zeit 3 große Runden und 3 gezeitete Sonderprüfungen zu absolvieren. Es gab 3 schwere Sektionen in denen man unterschiedliche Zeitgutschriften erhielt. Für die schwierige Steinritsche gab es eine Minute, für den Gipfelanstieg 30 Sekunden und für die Forellenteich-Schrägfahrt 45 Sekunden. Es gab in der 1. Runde wieder einiges an Stau. Durch die lange Runde, ein ausreichend breite Spurführung in den schweren Sektionen und die relaxte Rundenanzahl gab es bereits nach der ersten Runden nur mehr wenige Wartezeiten. Durch einen relativ unglücklichen Unfall in der Sonderprüfung musste diese zwischendurch kurz gesperrt werden. Es hatten jedoch alle für alles ausreichend Zeit. Durch die Unterstützung des Offroad Club Gamings waren viele Streckenposten unterwegs und bei den Checkpoints vor Ort. Besonders nett fand ich die Informationszettel, die an Punkten, wo sie 90% der Fahrer sehen mussten, angebracht waren. Sie gaben Auskunft über die geänderte Startzeit für das Endurocross oder über die Zeit des Rennendes am Samstag. Noch ein kleiner Tipp an alle Enduristen: Fahrer, die aufgrund mangelnder Geduld bei Staus in den schweren Sektionen gegen die Strecke fahren, wäre es zu empfehlen, das in Schrittgeschwindigkeit am Streckenrand zu tun und nicht Vollgas die Schotterstraße hinunter zu rasen.

Die Siegerehrung verzögerte sich etwas, da die computerbasierten Ergebnisse penibel nachkontrolliert und korrigiert wurden. Leider hatten es wieder einige Fahrer geschafft, den Transponder zu ungenau oder gar nicht zu den Lesegeräten zu halten. Wir verbrachten jedoch die Zeit mit dem Genuss des schmackhaften Essens mit u.a. Schnitzel- und Schweinsbratensemmerl.

Alles Ergebnisse findet man auf der Homepage www.endurocup.at

Das Ötscherrace 2016 war ein sehr gelungene Veranstaltung perfektioniert durch das schöne Wetter. Die Gegend dort ist ein Traum und es ist ein Privileg, dass wir in so einem Gelände unseren Sport ausüben dürfen. Bereits in zwei Wochen geht es im nächsten traumhaften Gebiet mit dem 4. und letzten Lauf des ÖEC in Lunz am See im Pramlehen weiter. Die Nennungen laufen und das Starterfeld ist wieder auf 300 begrenzt – also schnell noch registrieren, wer dabei sein will.

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Veronika Dallhammer in der ersten Sektion der Sonderprüfung.

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Startaufstellung in 10er Reihen

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Bei über 300 Startern war auch das Fahrerlager schon recht beachtlich.

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Das traumhafte Gelände am Fuße des Ötschers.